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Das erste Werkzeug benutzte Homo Habilis vor rund 2, 5 Mill. Jahren : einen auf einer Seite scharfen Kieselstein. Erst 1,5 Mill. Jahre später schufen unsere Vorfahren den beidseitig scharfen Faustkeil.Ungefähr 8 000 Jahre v. Chr., im Mesolitikum, benutzten die Menschen kleine Feuerstein-Werkzeuge.
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In der jüngeren Steinzeit, ungefähr 4 000 Jahre v. Chr. wurden die Nomaden seßhaft und lebten nicht nur wie vorher von Jagd und Fischfang, sondern auch vom Ackerbau. Sie zähmten Tiere wie Hunde, Ochsen und Schafe. Knochen von diesen Tieren aus jener Zeit wurden hier in der Gegend um Machecoul gefunden.
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In der Steinzeit entstanden nicht nur die ersten Tonwaren, sondern es wurden auch Menhire (Hinkelsteine) und Dolmen errichtet, von denen das Pays de Retz an die 100 zählt. Es handelt sich bei den Dolmen um Gemeinschaftsgräber. Die Bedeutung der Menhire dagegen ist bis heute noch ungeklärt.In diesem Raum können Sie solch einen kleinen Menhir sehen. Am Fuße dieses Menhirs wurden die eingeäscherten Ueberreste eines Mannes gefunden, und ganz in der Nähe seine Grabbeilagen: Tongeschirr, Löffel, Getreidesamen und Werkzeuge aus Silex.
Im Bronzezeitalter, d.h. um 1 800 v. Chr., änderten sich die Töpfereien in Form und Dekor (Fingerabdrücke).
Zwar benutzte man weiterhin Steinwerkzeuge, doch auch immer häufiger auch Beile, Degen und Lanzenspitzen aus Metall, das ungefähr 600 Jahre v. Chr. von den Kelten eingeführt wurde.
Gleichzeitig begann man mit der Meeressalz-Gewinnung. Aus den anfangs bauchigen Behältern aus roter Erde, in denen das Salz in Spezialöfen getrocknet wurde, entwickelten sich sogenannte «augets»: durch Falten einer dünnen Lehmplatte erhielt man einen Hohlkörper, der gleichzeit als Verpackung benutzt werden konnte!
Die Einwohner trieben auch mit den Römern Handel und tauschten ihre Produkte gegen Wein in Amphoren.
Bald danach, 57 v. Chr., wurde das Volk von den Römern unterworfen. Diese brachten viele Neuerungen mit sich. Sie bauten die ersten Häuser aus Stein und gründeten Städte wie Rezé (Ratiatum), Saint-Père en Retz und Arthon. Sie bauten Brunnen und Aquädukte (s. Bruchteil des gallo-romanischen Aquäduktes aus Arthon) und führten die Bezahlung mit Münzen ein. Die ausgestellten Schmuckstücke (Ringe, Broschen), Spiele (Würfel), Knöpfe und sogar Schuhe, ebenso wie die Schrifttafeln, stammen aus dieser Zeit.
Infolge von Invasionen verschwand diese Zivilisation ganz plötzlich, und aus der nachFolgend Säleen merovingischen Periode gibt es nur sehr wenige Funde. Auf den Friedhöfen von Chéméré, La Plaine, Machecoul und Saint-Père en Retz wurden einige Schmuckstücke aus dieser Zeit gefunden.
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Pays de Retz |
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